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30. März 2017

Gute Zeit zum Investieren

Bei der durch die Raiffeisenbanken des Bezirkes Braunau organisierten Veranstaltung in der Braunauer Wirtschaftskammer am Dienstag, den 21. März 2017 erläuterte Mag. Peter Brezinschek, Chefanalyst und Leiter von Raiffeisen Research Wien, die Wirtschafts-und Konjunkturlage in Österreich, beschrieb diese als sehr positiv und machte somit den mehr als 300 anwesenden Unternehmern Hoffnung.

Gute Zeit zum Investieren

Flacher, aber konstanter Konjunkturanstieg mit ca. zwei Prozent realem Wirtschaftswachstum im heurigen Jahr. Derart positiv beschrieb Brezinschek die aktuelle wirtschaftliche Lage in Österreich. Brezinschek ermuntert die Unternehmer zu investieren: "Die Finanzierungskonditionen sind für Sie jetzt noch optimaler als vor zwei Jahren". Zwei bis drei Jahre werde die Zinssituation noch so bleiben.

Finanzierung von Betriebsnachfolgen

Das kommt auch potenziellen Betriebsnachfolgern zugute. "Wie übernimmt man ein Unternehmen, ohne sich zu übernehmen", fragte Moderator Dietmar Mascher, Chef der OÖNWirtschaftsredaktion. Über auf die Situation abgestimmte Finanzierungspakete informierten Mag. Daniel Haider von der Raiffeisen KMU Beteiligungs AG und Dr. Gernot Hofer von der INVEST AG. Über eins sind sich die Spezialisten im Finanzierungsbereich einig, die aktuelle wirtschaftliche Lage ist optimal für Investitionen.

„Wir stellen auch Eigenkapital zur Verfügung, mit Krediten und Förderungen bieten wir bei Raiffeisen OÖ eine Gesamtlösung aus einer Hand“, hebt Mag. Daniel Haider die Vorzüge eines kompetenten Partners hervor. Nicht nur bei der Übergabe sondern auch bei der Übernahme eines Unternehmens sei die fachliche Begleitung und Beratung von besonderer Bedeutung. Individuelle Lösungen, passend auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, sowie rechtzeitige Unterstützung bei der Firmenüberübernahme kommen den Partnern zugute.

In Oberösterreich müssen sich jährlich mehr als 600 Betriebe der Nachfolgefrage stellen, ein Thema das häufig von Emotionen begleitet wird und sich in den seltensten Fällen rein sachlich gestaltet. Der Anteil an Betrieben die innerhalb der Familie übergeben werden lag in der Vergangenheit bei über 50% ist mittlerweile jedoch stark rückläufig. Daraus resultiert, dass immer mehr Firmen an familienexterne Personen verkauft werden und die Nachfrage nach diesbezüglichen Finanzierungen kontinuierlich steigen wird.

 

LT1-Beitrag: Unternehmen fehlen Nachfolger

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