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13. Juli 2016

INVEST AG Beteiligung stellt den europäischen Datenschutz in den Mittelpunkt

Das Datenschutzniveau zwischen den USA und Europa ist unterschiedlich – das bestätigte der Europäische Gerichtshof. Wer personenbezogene Daten in die USA transferiert, muss mit Strafen rechnen. Europäische Unternehmen übertragen aber auch - und weiterhin legal - hochsensible Daten über ihre tagesaktuelle IT-Sicherheit an meist cloud-basierte Dienstleister in den USA. Die Datenschutz-Bedenken sind dabei immens. Eine sichere Alternative ist es, ein europäisches Unternehmen zu betrauen, das sich auch nicht der Cloud bedient. Das Wiener IT-Security Start-Up RadarServices arbeitet streng nach europäischen Datenschutzbestimmungen und nach dem „Anti-Cloud-Prinzip“.

„Die Nachfrage nach IT-Sicherheitsdienstleistungen nach dem Anti-Cloud Prinzip ist sehr hoch. Unsere europäisch geprägte Herangehensweise verhindert die ansonsten unkontrollierbare Datenweitergabe an ausländische Behörden oder andere Institutionen“, erklärt Harald Reisinger, Geschäftsführer von RadarServices. Das IT-Security Start-Up mit Sitz in Wien bietet die Dienstleistungen als erster streng nach den europäischen Datenschutzbestimmungen und darüber hinaus als „Anti-Cloud Services“ an, also ohne jegliche Datenübertragung aus einem Kundenunternehmen heraus. Und das mit europaweitem Erfolg: Das Geschäftsmodell überzeugte die INVEST AG für eine Beteiligung und die Telekom Liechtenstein für eine umfassende strategische Partnerschaft. Aufträge in Millionenhöhe wurden jetzt in Deutschland erzielt.

 

Hintergrund: Anfang 2015 beteiligte sich die INVEST AG, Österreichs größter Private Equity Investor, an dem bis heute eigentümergeführten Unternehmen. „RadarServices beschäftigt international mehrfach ausgezeichnete Security Intelligence Experten, die die IT-Sicherheit der Kundenunternehmen tagtäglich beobachten und evaluieren“, so  Leo Strohmayr, Vorstandsmitglied der INVEST AG. „Zudem entwickelt es seine Technologie inhouse, basierend auf den Erkenntnissen der Forschung des eigenen Researchteams. So steht das Unternehmen seinen amerikanischen Mitbewerbern in Sachen Technologie und Knowhow in Nichts nach“, erklärt Strohmayr den Grund für die Beteiligung.

 

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